Soča-path
Heute planmäßig eine Tour an der Soča gewandert. Ein wunderbares Tal. Der Fluss windet sich durch den Karst, bildet tiefe Schluchten und keine Bassins. Das glasklare Wasser funkelt smaragdgrün in der Sonne und lädt zur Abkühlung … mit um die acht Grad wäre es auch eine relativ effektive Abkühlung. Lieber nicht.
Kleiner Abstecher auf der Tour zu einem Wasserfall. Ein bisschen irritierend ist, dass mitten im Wald ein Kassenhäuschen steht. Fünf Euro pro Nase sind aufgerufen, dann darf man auch zum Wasserfall. Es lohnt sich. Trotzdem drängen sich Touristen – und wir natürlich mittendrin – bis zum Ende der engen Schlucht und auf dem Weg in zwei Richtungen.

Am Zwischenziel unserer Tour gibt es neben einer spektakulären Aussicht noch eine Ausgrabungsstätte … Kelten, Mittelalter, erster Weltkrieg … Und eine kleine Info-Tafel. Obwohl man über den Trend, überall irgendwelche Sticker oder Aufkleber hinbapppen zu müssen geteilter Meinung sein kann, hat uns diesmal einer ein Schmunzeln abgerungen. Die Franken waren halt auch schon überall.
Unser Rundweg endet in Koberit, das Zentrum des slowenischen Outdoor-, Abenteuer-, Action- und überhaupt Jack-Wolfskin-Lifestyles. Obwohl … So schlimm ist es jetzt im September gar nicht. Lässt aber erahnen, was hier in der Hauptsaison los ist.

Morgen weiter richtig Norden. Aber geplant noch auf der Alpen-Südseite. Brauchen noch kitschige Österreich-Idylle mit Bergen, bissl wandern, vielleicht a Gondel und an Lift, Weißbier, Schnitzel und Schnaps. ChatGPT hatte Ideen. Mal schauen, was sich umsetzen lässt.
Da fragt man sich schon wie absurd es ist, eine Maschine, die noch nie irgendwas gesehen hat, zu fragen wo es schön ist. Und am Ende redet se einem doch bloß nach dem Mund.