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Tag: 13. Juli 2026

Nîmes dich in acht.

Nîmes dich in acht.

Krokodile. Überall Krokodile. Warum? Weil Rom irgendwann mal Ägypten besiegt hat und zu dessen Andenken dann erlaubt hat, Münzen mit einem an eine Palme gekettet es Krokodil zu prägen.

Nîmes ist ganz nett. Relativ klein aber bietet viel. Zum Beispiel in der örtlichen Arena: einmal im Jahr, sechs Wochen lang, kommen wirklich hochkarätige internationale Stars und spielen dort. Dieses Jahr an Ende spielen zum Beispiel an drei Abenden hintereinander „the cure“. Lenny Kravitz war da … Katie Perry … Hat schon was.

Versumpft?

Versumpft?

Ja, irgendwie schon. Irgendwie planmäßig … Und es ist wie immer: „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“ oder „Planung ersetzt Zufall durch Irrtum.“

Geplant waren drei Tage am Meer. Sommer, Sonne, Sonnenschein. Ausspannen, 4-Sterne Campingplatz, … was man sich halt so vorstellt am Meer.

Der Plan hat funktioniert. Aber die Realität …

Die Gegend, die Camarque, wunderbar. Eine riesen Sumpf-Landschaft um’s Rhône-Delta rum. Pferde, Stiere – beides teilweise wild lebend – und Flamingos. Letzteren sind aber keine zu sehen, denen scheint es auch zu warm, die werden auch in den Norden geflüchtet sein, bei der Hitze. Knapp 35°C, kaum ein Lüftchen und eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 300%.

Das Dörfchen in der Nähe ist überraschend nett. Einige kleine Läden und Boutiquen, ein paar echt tolle Restaurants. Pitoresque, wie der Franzose sagt.

Aber der Platz … Naja, wir sind schon schlechter gestanden. Aber in Summe ist das hier komplett unprofessionell geführt. Liegt auch an den Gästen irgendwie. Ist halt ein großer Platz und wenn der Schlendrian mal drin ist …

Morgen geht’s so oder so weiter. Nimes unser Ziel. Da wird’s zwar noch heißer aber vielleicht nicht mehr so schwül …