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Kategorie: Allgemein

Früher war alles besser …

Früher war alles besser …

… sogar die Zukunft.

Gestern Abend am Achensee: „Komm, lass uns, wie letztes Jahr, da vorne am Strand zwischen dem Schilf, schnell die Füße ins Wasser halten.“ „Du meinst da vorne, wo jetzt ein riesen Spa-Wellness-Massage-Spaßbad-Mega-Tempel steht? Mit Zaun drumrum und Kassen-Häuschen davor?“

Tja, so ändern sich die Zeiten. Recht haben sie ja hier. Warum nicht? Natur war gestern. Angebot und Nachfrage. Der Urlauber von heute fährt halt extra in die Berge und braucht dann halt einen warmen Meerwasser-Pool. Der Camping-Wirt hier findet es auch Scheiße.

Naja, wir fahren weiter Richtung Süden. Mal schauen, ob das mit der Autobahn-Maut in Italien mit diesem Toll-Ticket-Kästchen funktioniert. Brenner und Österreich-Maut klappt ja bekanntlich gut, wenn man vorher online bezahlt.

Nass werden VII 2019

Nass werden VII 2019

Zum alljährlichen Camping-Event mit Freunden dieses Jahr am Altmühlsee gestrandet. Wie immer ein Genuss.

Der Platz, Camping Herzog, eigentlich ganz schön. Kleine Parzellen, hammergeile Sanitär-Anlagen, toller Spielplatz und nette kleine Pizzeria am Platz. Getrübt wird der Eindruck bloß von der latent vorhandenen rustikal fränkischen Freundlichkeit der Betreiber.

Apropos trüb: der See … Okay, da kann keiner was dafür, aber ob man selten so eine Drecks-Brühe gesehen. Zum Baden grenzwertig. So viele Algen. Man kommt ziemlich grün wieder raus aus dem Wasser. Aber okay, so ist das vielleicht bei der Hitze.

* Nachtrag: unfreundliche Betreiber. Anders kannst es nicht sagen. Einfach unfreundlich. Kommst dir immer vor, als ob die Gäste lästig sind. Schade.

Beste Aussichten

Beste Aussichten

Großbüchelberg. Für’n Wochenende okay. Mit Freunden … Mei, ham’s mir schee.

Noch nie so lang rangieren müssen um die Fuhre halbwegs grad zum stehen zu kriegen. Eine Nacht mit Kopf nach unten schlafen reicht.

Aber die Aussicht vom Pool … Grandios.

Was irgendwie bemerkenswert ist – ohne es zu werten: es handelt sich um einen Wellness-Campingplatz. Kinder haben zum Beispiel nur zu bestimmten Zeiten Zutritt zum Pool. Und ich hab mich noch gewundert, warum die alle alle so geguckt haben wegen meiner Arsch-Bombe.

Lipno, der See und drumherum

Lipno, der See und drumherum

Einen Nachtrag zu unserem letzten Stop auf diesem Trip sind wir noch schuldig.

Die Moldau, in den 50ern zu einen See aufgestaut und in den 90ern wohl aus dem Dornröschenschlaf des Ostblocks wachgeküsst: Lipno und sein Stausee.

Lipno selber ist eigentlich ein kleiner Ort, der sich voll dem Tourismus verschrieben hat. Sommer wie Winter. Da gibs ne Gondel den Berg hoch, nen Waldwipfelweg, alle möglichen Arten von Wanderungen, Aktivitäten auf und um den See, im Winter wird Ski gefahren – und unser Highlight war eine Tretroller-Dowhill-Tour von der Bergstation bis zum Seeufer. Action pur für kleines Geld.

Dort gibts noch viel zu erleben. Da waren wir nicht das letzte Mal.

Die frischen Eindrücke nach der Ankunft haben sich am zweiten und dritten Tag bestätigt: Nette und offene Menschen, tolle Landschaft, lecker Essen … könnt man eigentlich öfter herkommen. Zumal das Preisniveau deutlich niedirger ist als diesseits der Grenze.

Heut Morgen hat dann das Wetter umgeschlagen. Das hat dann den Abschied und somit das Ende des Trips nicht mehr ganz so schwer gemacht.

Ach ja, Vietnamesen-Märkte gibts immernoch. Hatte ich irgendwie anders in Erinnerung. War nix los. Außer Ramsch, billigen Nippes, schlechte Marken-Kopien und nicht mal ganz so günstigen Alkohol gibts eh nix. Naja, vier Stangen Marlboro gekauft und hepp, rüber über die Grenze.

Zwischenstopp im Biergarten in Regensburg und ab nach Hause. Finish!

Česká republika

Česká republika

Ein neues Land auf unseren Europa-Puzzle: die tschechische Republik.

Eigentlich auch nix anderes als wie gestern in Österreich oder nebenan im Bayrischen Wald. Bloß, dass die hier nicht so gut Deutsch sprechen und so ne komische Währung haben. Aber gut, irgendwas ist ja immer …

Ernsthaft: der erste Eindruck war, dass man willkommen ist. Freundliche, offene und herzliche Menschen. Da kann sich der bayrische Teil dieses Mittelgebirges echt was abschneiden.

Und alles irgendwie … Naja, so gar nicht tschechisch, so gar nicht Ostblock-mäßig. Natürlich ist so ein Vorurteil saublöd, klar, aber was willst machen? In den 90ern hat es hier auch echt noch wüst ausgeschaut. Aber jetzt? Wie woanders auch. Klar. Was auch sonst? Was haben wir erwartet? An jeder Ecke Vietnamesen-Märkte. Scheint es auch nicht mehr zu geben.

Wie auch immer: schöner Platz, schöner See, gutes Essen, schönes Gewitter … Alles bestens.

Billig is es hier. Ein komplettes Abendessen für drei hungrige Busgetiere mit jeweils zwei Getränken und Nachspeise für knapp 800 CZK, also gut 30 €. Und lecker noch dazu, mit Blick auf den See – kannst nix sagen.

Grad hat es gewittert wie blöd, die Nacht über wird es wohl regnen, mal schauen, was der Tag morgen so bringt.