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Autor: Thomas

Zum Auftakt

Zum Auftakt

Der Himmel weint … Vor Freude?

Wir freuen uns sakrisch, quasi in Nacht eins nach gefühlt tausend Jahren Corona-Lockdown, wieder unterwegs zu sein.

Und was gibt es für ein Wetter, wenn das Busgetier unterwegs ist? Richtig: Regen. 9°C und Bindfäden. Immerhin senkrecht.

Aber beim letzten mal, als es die erste Nacht geregnet hat … Stimmt ja! Dänemark! Norwegen!

Spontane Beschlüsse

Spontane Beschlüsse

Nochmal raus, solange das Wetter passt. Letzte Woche nach Wallesau bei Roth, diese Woche ins Altmühltal.

Und: die Busgetier-Besatzung ist unter die Stand-Up-Paddler gegangen. Vorerst noch auf dem geliehenen Board guter Freude aber spätestens ab der nächsten Saison ist kein Gewässer mehr vor uns sicher.

Wer hat Empfehlungen für ein SUP? Wir sind dankbar für Tipps.

Letzte Woche genauso spontan noch in der Nähe von Roth das

Erzeberg – noch nie gehört

Erzeberg – noch nie gehört

Man möchte fast laut rufen: „Geht doch!“ Mitten in Deutschland, auf halbem Weg zwischen Hamburg und Heimat, spontan (okay, gestern schon recherchiert, wo der Notausgang auf der A7 wäre) entschieden, dass es noch zu weit bis nach Hause ist und dass der unsägliche Platz bei Hamburg ein der Reise auf keine Fall würdiges Ende wäre.

Also: Campingplatz Erzeberg. Mit kleinem Hallenbad, gefließter Terrasse und Gartenmöbel am Stellplatz. Und das alles für nicht mal 40 Euro die Nacht.

Und ein nettes Restaurant auch noch … was könnte ein besserer Abschluss für den Urlaub sein?

Neuland?

Neuland?

Wann war’s? Im Bundestags-Wahlkampf vor drei, sieben oder elf Jahren, der Ausspruch der späteren Siegerin im Bezug auf das Internet im Allgemeinen: „Neuland“.

Nun, bis ins Jahre 2020 hat sich nicht so viel getan. Wir sind ein wenig schockiert weil verwöhnt von Skandinavien.

Dänemark und Norwegen: intelligente, smarte Buchungssysteme für Camping- und Stellplätze, mit denen du dir sogar, stundenaktuell, genau deinen Platz aussuchen, buchen und bezahlen kannst. Nachmittags für abends.

Deutschland: auf der Webseite: „bitte ruft ruft nicht an, wir haben so viel zu tun, schreibt ne Mail, wir antworten. Vielleicht. Irgendwann.“ Gesagt, getan und tatsächlich innerhalb von knapp drei Tagen Absagen bekommen.

21. Jahrhundert, Digitalisierung, Fortschritt … Neuland eben.

Und überhaupt Internet: in Skandinavien, Italien, Kroatien, Niederlande, Belgien, Frankreich und Luxemburg, ja sogar in Österreich hast in jeder Ecke, an jedem Strand, in jeder Schlucht, auf jeder Autobahn und in jedem Waldstück, was wir durchwandern durften, volles Rohr LTE – und wenn du kein Netz mehr hast oder nur „E-Netz“, dann musst du unbemerkt irgendwo die Grenze überschritten haben, die Grenze ins Neuland. Karten-Zahlung, gar kontaktlos und überhaupt: Service! Aber was red ich, ich schweife ab. Genug davon.

Zu guter letzt doch einen Platz mit zeitgemäßem Buchungssystem gefunden. Bissl außerhalb aber tolle Bilder auf der Website … Hätte man mal lieber in … naja, überhaupt in irgendwas außer der Webseite investiert! Zwei Bau-Container-Toiletten-Module und ein Münzeinwurf für Strom machen noch lange keinen Campingplatz.

Da schließt sich der Kreis zu Hamburg wieder: nicht jeder Schlitz ist ein Münzeinwurf.