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Kategorie: Allgemein

Auftakt nach Maß?

Auftakt nach Maß?

Camping Dransfeld, am hohen Hagen. Netter Platz, nettes Freibad … Nichts besonderes. Vollkommen okay. Mittendrin in Deutschland und sicher ein guter Platz, um ein schönes Wochenende zu verbringen. Aber mehr nicht. Als Zwischen-Stopp auf dem Weg zur Küste für uns bestens geeignet. Aber extra hier her fahren lohnt sich nicht.

Gestern Nachmittag angekommen bei Sonnenschein und 30 Grad, dann hat’s langsam zugezogen und bis wir im Wasser waren hat’s angefangen zu regnen. Dann noch 23 Grad und bewölkt. Hmmm … Wir wollten zwar raus aus der Hitze, in die kühle des Nordens … Aber so muss es nicht weitergehen!

So dachten wir hatten Abend. Es hätt schlimmer kommen können – und es kam schlimmer. Gewitter und richtig viel Wasser, das vom Himmel fällt. Blitz, Donner … So darf es nicht weitergehen.

Egal, wie dicht Du bist …

Egal, wie dicht Du bist …

… Goethe* war Dichter.

Pardon für dieses übermütige Wortspiel zum Schluss, quasi als Nachtrag zum letzten Reisetag, denn das Busgetier ist seit gestern Abend wieder wohlbehalten und ohne nenneswerte Kollateralschäden wieder zu Hause angekommen.

Auf der Fahrt spontan nochmal abgebogen und die berühmte Dichterstadt Weimar besucht. Sehr schön. Also, was man halt in knapp drei Stunden so zu sehen bekommt macht lust auf mehr. Empfiehlt sich also für einen weiteren, besser geplanten Besuch im Herbst.

Und auf der Heimfahrt scheinen wir noch richtig Dusel mit dem Wetter gehabt zu haben. Im Norden und der Mitte der Republik scheint ja richtig was los gewesen zu sein. ^^

* Schiller ist auch allgegenwärtig. Aber da fällt mir jetzt kein Wortspiel ein.

Sail away

Sail away

Premiere! Erster Busgetier-Beitrag vom Wasser aus!

Spontan, während einer Rad-Tour durch Werder, ein Boot gemietet. Einen „Guppy“. Lustiges Gefährt. 9 PS ziehen etz net grad die Wurst vom Brot aber für uns Anfänger reicht es allemal.

Von der Havel in den Schwielow-See und zurück. Wunderschön! Nächstes mal tauschen wir den Karl gegen ein Hausboot. Zumindest temporär.

BÄRENWALD

BÄRENWALD

Auf dem Weg von Rerik nach Werder (Havel) haben wir einen Zwischenstopp eingelegt, und zwar in Müritz. Um genau zu sein im BÄRENWALD Müritz. Letztes Jahr um Pfingsten herum, am 19. Juni, waren wir ebenfalls in einem Bärenwald. Nur war der in Arbesbach, Österreich.

Das Prinzip bleibt das gleiche. Der Bärenwald ist eine „Auffangstation” für Bären die privat gehalten oder misshandelt worden sind.Im Gegensatz zu Arbesbach sind diese Bären in besserem Zustand. Trotzdem wurden sie nicht Artgerecht gehalten.

Duschi zum Beispiel war in einem Zoo in Albanien zuhause. Dort hat sich niemand um sie gekümmert, als sie sich an ihrem linken Vorderbein verletzte. Jetzt hat sie nur noch drei Beine. Mittlerweile behindert sie das nicht mehr. Dushi fühlt sich sichtlich richtig wohl und ist sehr agil. Leider kann man ihr Geburtsjahr nur schätzen, wahrscheinlich ist sie 2009 geboren.

Otto ist ebenfalls um die zehn Jahre alt. Er wurde zusammen mit einem anderen Bären privat gehalten. Diese teilten sich einen Käfig, der sicher nicht groß genug war. Seit ein paar Jahren ist er relativ frei, da die Gehege genug Auslauf bieten, aber trotzdem ist es ein Gehege.

Ich finde diese Aktion von „vier Pfoten” sehr gut und interessant.

Verlängerung ausgeschlossen

Verlängerung ausgeschlossen

Der gute Eindruck vom Ostsee-Camp wurde ein wenig getrübt: Wir hatten tatsächlich nur drei Nächte gebucht und heute morgen gehofft, wir könnten um eine Nacht verlängern – leider, aufgrund Corona, derzeit ausgeschlossen. Zelte ja, Busse, Wohnwagen und Wohnmobile nicht. Schade. Wir und alle mit denen wir sprechen hören das zum ersten mal. Aber gut, ist halt so.

Irgendwie scheint nicht nur jedes Bundesland, sondern auch jeder Landkreis und jede Gemeinde die Corona-Regeln anders auszulegen. Das macht’s für den Reisenden nicht grade leichter.

Spontaner Umzug ins ca 30 km entfernte und in guter Erinnerung behaltene Rerik. Wie man sieht, nicht die schlechteste Entscheidung. Eine Nacht geht noch an der See. Morgen geht’s spontan weiter ins Brandenburgische.