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Autor: Thomas

Gedanken zum Urlaubsstart

Gedanken zum Urlaubsstart

Manchmal kommt man ja ins Grübeln. So ab und zu. So zum Beispiel, wenn man was sieht und sich denkt: „Mensch, das wär doch auch was für mich.“

Geschehen zum Beispiel letztes Jahr, um Pfingsten rum. Zwei Nächte an einem wundervollen Campingplatz in Tirol, an einem kalten Gebirgssee verbracht. Und der Besitzer, ein Pfundskerl … der fährt mit seinem Rasenmäher über den Platz, empfängt neue Gäste, serviert nebenbei noch Schnitzel in der Wirtschaft nebenan und macht einen völlig entspannten und glücklichen Eindruck.
Also: Platzwart auf`m Campingplatz. Des wär doch toll …

So weit – so gut. Doch dann, nicht mal zwei Wochen später, auf dem Rückweg nach Norden, nach einem Mords-Stau über den Brenner sind wir wieder dort gestrandet. Und der Typ war immernoch da. Ist immernoch mit dem Rasenmäher über den Platz gefahren. Hat immernoch neue Gäste empfangen. Und hat immernoch Schnitzel serviert. Und: Er sah zwar immernoch genauso glücklich, zufrieden und entspannt aus wie nicht mal zwei Wochen davor.

In den zwei Wochen haben wir so viel Neues gesehen. So viele unbekannte Plätze entdeckt. So viele neue Eindrücke gesammelt. Waren so oft im Meer schwimmen und hatten so viel Spaß und Abwechslung, dass es uns vorkam wie zwei Monate statt zwei Wochen.

Und der Platzwart war immernoch da. Zwei Wochen lang. Jeden Tag. Sieben Tage die Woche. 24 Stunden am Tag: Rasenmäher fahren, Gäste empfangen, Schnitzel servieren.
Er war vor zwei Wochen da, war damals da, wird zwei Wochen später noch da gewesen sein, wird in zwei Monaten und nächstes Jahr auch noch da sein.

Und so war es: Vorgestern Abend, nach einem Mords-Stau um und in München. Er hat uns empfangen und uns Schnitzel serviert. Den Rasen mähen haben wir ihn nicht gesehen – wir sind früh aufgebrochen. Aber er sah immernoch recht zufrieden aus.

Was ich damit sagen will: Für mich wäre es vielleicht doch nichts. Obwohl Campingplatz spielen mit Playmobil schon sakrisch Spaß macht. Was ich bin und was ich mache gefällt mir schon ganz gut. Und mir bleibt nur, tief zu seufzen und zu sagen: „Mensch, haben wir es gut.“

War übrigens wieder ein Mords-Stau am Brener dann. Aber okay, was macht man nicht alles.

Pisa, PI, Italien

20 °C few clouds

Home is where the Camper is.

Home is where the Camper is.

Stimmt. Zumindest wenn man in selbigem unterwegs ist. Und das werden wir sein.

Bald gehts wieder los! Ab dem Freitag ist Uwe wieder unterwegs!
Dann fleigt die Kuh, äh, dann fährt der Bus wieder. Diesmal in Richtung Süden!

Wohin? Gute Frage. Folge uns hier und auf Facebook und begleite uns!

Wir freuen uns schon! Bis bald!

Frühling lässt sein blaues Band …

Frühling lässt sein blaues Band …

Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
— Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab‘ ich vernommen!

Eduard Mörike
(Erstdruck 1828)

Passend, weil grade in der prallen Sonne sitzend, den ersten Sonnenstich der Saison abholend – am Rilke-Pfad.

18°C, kein Lüftchen. Herrlich.

Mal gewinnt man …

Mal gewinnt man …

… und mal regnet es Bindfäden. Naja, so is es halt, Ostern in Istrien. 😉

Kurzes Blog-Update, weil grad so schönes blogger-Wetter ist:

Jacqueline und das Ende der Welt

Von Vorteil ist, wenn das Navi, Jacqueline, das Ende seiner bekannten Welt findet und die Besatzung nach Gefühl und innerem Kompass fahren lässt. Man wird gezwungen, sich seine Umgebung anzuschauen. Hat sich mal was.

Der Allgegenwärtige

Gestern übrigens ein Ausflug zu den Brionischen Inseln. Besser gesagt, der brionischen Insel. Nachdem wir vor drei Jahren keine Chance hatten, den Ausflug zu Unternehmen, haben wir diesmal kurz entschlossen zugeschlagen. Für zusammen knapp 60 Euro: enttäuschend.

Eigentlich handelt es sich um ein Tito-Museum mit einer Ausstellung ausgestopfter Tiere, die er im Laufe seiner „Amts“-Jahre geschenkt bekommen hat und die es nicht geschafft haben. Übrig sind, noch lebendig, eine Elefanten-Dame, ein paar Zebras und reichlich Damm- und Rotwild.

Über ihren Tito sind sich die Kroaten übrigens nicht einig. Die einen sagen „Präsident“, die anderen „Diktator“.

So, langsam hört es auf zu regnen. Mal schauen, was Pula im Frühling zu bieten hat. Ohne Touristen-Schwämme …

Frühlingsgefühle in Istrien

Frühlingsgefühle in Istrien

Während der Winter Salzburg und vor allem die Tauern noch voll im Griff hat (es mutet schon bizarr an, auf dem Weg ans Meer zum Camping den Leuten beim Skifahren zuzuschauen) ist hier in Istrien der Frühling in vollem Gange.

Tagsüber lässige 18 Grad am Karfreitag. Das ließ hoffen. Wenn bloß der fiese Wind nicht gewesen wäre. Der Wind – und vor allem der praktsch waagerechte Regen – haben uns dann auch die Nacht auf Samstag und den Vormittag beschäftigt.

Über Mittag rum dann Porec besichtigt. Kleine Altstadt. Sehr nett. Im Sommer möchte man da aber nicht sein. Zu voll und wahrscheinlich zu heiß.

Gestern abend haben wir einen herlichen Campingplaztz in der Nähe von Rovinji gefunden. Mit fantastischem Blick auf die Stadt und – viel wichtiger als jeder Ausblick: Sonnenschein satt!

Abends die ersten Cevapcici vor dem Bus gegrillt. Die Saison ist nun praktisch offiziell eröffnet.

Heute Vormittag zu Fuß nach Rovinji und Stadt besichtigt. Soll zwar bekannter sein als Porec, fühlt sich aber weniger überlaufen und weniger touristisch an. Mag täuschen. Ostersonntag hat hier noch einen deutlich höheren Stellenwert als Daheim.

12 Grad nur aber strahlender Sonnenschein. Was will man mehr am 1. April?