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Autor: Thomas

Hej Sverige

Hej Sverige

Gestern recht spontan von Frederikshafen schnell nach Schweden rübergemacht. Irgendwie wieder auf der Flucht vor dem Wetter.

Netter kleiner Platz hier nordöstlich von Göteborg. Typisch schwedisch: recht einfach aber alles da, was man brauchen kann. Inklusive schwimmender Sauna. Sehr gemütlich.

Leider heute schon wieder weiter Richtung Südosten. Als Ziel haben wir grob Öland ausgegeben. Da soll das Wetter am besten sein. Paar Stopps bis dahin sind eingeplant.

Skagerrak trifft Kattegat

Skagerrak trifft Kattegat

Wie gestern bestellt, so heute geliefert: ein paar Grad mehr und noch ein bisschen weniger Wind.

In Grenen, dem nördlichsten Punkt Dänemarks und Festland-Europas (außer Skandinavien natürlich), wo sich Nord- und Ostsee treffen, traumhaftes Wetter.

Schon irgendwie überwältigend, mit einem Fuß in dem einen und mit dem anderen Fuß in einem anderen der Weltmeere zu stehen.

Da tut auch die Volksfeststimmung auf den ca. 30 Minuten Weg am Strand entlang keinen Abbruch.

Betroffen machen schon eher die Bunker-Anlagen aus dem dritten Reich. Die schiere Größe und Menge der Bauwerke die den Strand säumen lassen den Wahnsinn erahnen.

Bitte: sowas darf nie wieder passieren! So weit darf es nie wieder kommen! FUCK AfD!

Na also.

Na also.

Sehnsuchtsort Hirtshals.

Das Wetter ist besser. Endlich. Nicht wärmer aber der der Wind lässt nach. Und die Sonne kam raus. Ganz unvermittelt am Nachmittag: zack, alles erscheint in dem für den Norden Jütlands so typischen Licht.

Jetzt noch ein paar Grad mehr und noch ein bisschen weniger Wind …

Kleiner Mann ganz groß

Kleiner Mann ganz groß

Eine alternative (dieses Wort wird langsam negativ belegt, oder?) Headline hätte „ist das Kunst oder kann das weg?“ sein können.

Heute also auf der Flucht vor den Sturmtief „Hans“, was Skandinavien in Atem hält in den Osten rübergemacht (dieses Wort ist bereits negativ belegt) und endlich das ARoS in Århus besucht. In erster Linie wegen der tollen 360°-Panorama-Terrasse und auch, weil wir uns endlich mal ein Kunst-Museum anschauen wollten. Von innen.

Und manchmal fragst dich schon, ob der Künstler sich was bei seinem Werk gedacht hat oder einfach nur impulsiv reflexartig gehandelt hat. Moderne Kunst eben.

Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Und drum macht sich am besten jeder selbst ein Bild.

Das Wetter ist allerdings kaum Interpretationssache. Heute an der Ostküste schon deutlich lieblicher. Immerhin um die 15 Grad und kaum noch Wind im Vergleich.

Morgen soll es noch sonnig werden. Können wir brauchen, ganz im Norden.

Das geht besser

Das geht besser

Okay, kann mal passieren. Den Karl beutelts ganz schön. 70 km/h Wind und bis zu 100 km/h Böen treiben dichte Wolken vom Meer her übers Land. Das ganze bei knapp 15 Grad und hin und wieder pisst es richtig schön rein. Macht aber nix, ist ja gleich wieder trocken.

Dänemark im April – im August. DCU Camping im Hvide Sande ist gut. Heimelige Mischung aus Anarchie und Organisation. Und gefällt’s.

Aber der Wind wird und wahrscheinlich auch Richtung Osten treiben. Ostsee und vor allem Schweden sollen vom Wetter her aber besser werden.