Season-Opening 2020 – bis auf weiteres vertagt

Season-Opening 2020 – bis auf weiteres vertagt

Ostern 2020. Irgendwie haben wir – die Besatzung vom Busgetier und eigentlich alle Menschen auf diesem Planeten – uns das anders vorgestellt.

Anfang März war noch alles okay. Bissl Epedemie in Asien. Klar, die essen ja auch Hunde und Katzen, kein Wunder. Aber dann … so spätestens seitdem sich die ersten Fälle in Europa gehäuft haben und die Schulen dicht sind, spätestens da hat’s gedämmert: das wird uns noch eine zeitlang beschäftigen.

Aber bis Ostern, da kann man locker wieder irgendwo hinfahren. Irgendwo Urlaub machen – dieses Jahr war Ostern der Pott, also Ruhrgebiet geplant. Wird schon nicht so schlimm werden. So die Meinung im März und die altbewährte Verdrängungstaktik.

Jetzt ist Ostern durch und das Busgetier ist immernoch zu Hause – und wird es wohl auch noch ein paar Wochen bleiben. Wie die meisten. Einige haben es immernoch nicht kapiert. Aber gut, ein paar unbelehrbare Revoluzzer („ich-lass-mir-nix-vorschreiben-und-überhaupt-ist-das-alles-erfunden–danke-Merkel-Lügenpresse-Verschwörungstheorie-Kandidaten“) gibts immer. Ich will nicht wahrhaben, dass ein paar Schwachmaten mit dem Arsch einreissen, was 99% der Menschen in vielen Wochen mühsam erreicht haben.

Letzte Woche noch unglaublich traurig. Wir wären gern unterwegs. Aber hilft ja nix. Urlaube kommen wieder. Wirtschaft kann man wieder aufbauen. Das Wetter wird auch ein andermal wieder schön. Ostern kommt auch sicher nächstes Jahr wieder. Aber Leben kann man nicht ersetzen.

Und jetzt? Bestes Wetter und festgesetzt Daheim. Eigentlich tut es uns ganz gut: mal kein Freizeitstress. Erholung. Entschleunigung. Und ganz sicher keine „social distance“. „Physical distance“! Es gibt Telefone und Videotelefonie.

Hoffen wir das Beste. #FuckCorona #StayTheFuckAtHome (danke, Samuel L. Jackson). Bleibt gesund!

Schon wieder so ein Dusel …

Schon wieder so ein Dusel …

… Ende Oktober.

Bei 26°C (tagsüber) noch ein sonniges Wochenende am Brombachsee verbracht.

Endlich den Kletter-Wald durchklettert, via Stahlseil den See überquert, netten Stellplatz kennengelernt und den See mit dem Rad umrundet.

Im Sommer brauchst des alles net machen. Zu voll. Aber jetzt im Herbst … Angenehm kühl und wenig los. Genau so muss es sein.

Schade, dass es wahrscheinlich die letzte Ausfahrt für dieses Jahr war …

Main-Wein-Gebiet

Main-Wein-Gebiet

Nachtrag zum vergangenen Wochenende:

Bier und Wein, das lass sein? Kann schon sein.
Ich rate Dir: Trink‘ lieber Bier.

Wie dem auch sei: Das Wochenede in Kitzingen verbracht.
Kitzingen selber: Nix los. Sicher ein nettes Dörflein aber „der Hund is‘ g’freggd“ wie der Franke sagt.
Vor lauter Langeweile ins Fastnacht-Museum geflüchtet. Auch langweilig. Welch Ironie.

Main-Schleife bei Nordheim besucht. Sehr schön, in den Weinbergen.

Campingplatz „schiefer Turm“ sehr schön. Unkomplizierte und sehr nette Reservierung und tolle Plätze direkt am Main.

Unterm Strich: Für die, die Wein und Fasching mögen … ich trink lieber Bier.

A casa è dove si trova il camper

A casa è dove si trova il camper

Daheim ist, wo der Camper steht.

Schön war’s! Drei Wochen voll von neuen Eindrücken, Erlebnissen und Erfahrungen. Und vor allem: die innere Landkarte wieder ein Stück erweitert.

Nach der Reise ist vor der Reise. Die Planungen laufen. Bleibt dran! Bis bald!

“ … and it all begins there where it ends.“

“ … and it all begins there where it ends.“

Wusste schon Marie Fredriksson im Song „joyride“ aus dem Jahr 1991.

Wieder zurück am Achensee. Dort, wo vor genau drei Wochen unser „Joyride“ begann.

Am Gardasee war das Wetter noch schlechter als die Prognosen vorhergesagt hatten. Der Platz in erster Reihe direkt am See ist um kurz nach elf bereits Knöcheltief im Wasser gestanden.

Drum haben wir kurzer Hand die Füße in die Hand genommen (ha ha) und gleich den Sprung über den großen Berg gewagt. Ist eigentlich am Brenner irgendwann mal kein Stau? Gardasee – Achensee knapp sechs Stunden? Zu viel eigentlich.

Nun, vor drei Wochen noch drüber sinniert, heute eine echte Alternative und eine willkommene Abwechslung: das Achensee-Atoll.

Ein gelungener Abschluss – it all begins there where it ends – der Wimmer geht immer – mit Schnitzel, Weißbier, Schnaps und natürlich Regen. Am Achensee. Fast schon ein Ritual.