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Autor: Thomas

Sail away

Sail away

Premiere! Erster Busgetier-Beitrag vom Wasser aus!

Spontan, während einer Rad-Tour durch Werder, ein Boot gemietet. Einen „Guppy“. Lustiges Gefährt. 9 PS ziehen etz net grad die Wurst vom Brot aber für uns Anfänger reicht es allemal.

Von der Havel in den Schwielow-See und zurück. Wunderschön! Nächstes mal tauschen wir den Karl gegen ein Hausboot. Zumindest temporär.

Verlängerung ausgeschlossen

Verlängerung ausgeschlossen

Der gute Eindruck vom Ostsee-Camp wurde ein wenig getrübt: Wir hatten tatsächlich nur drei Nächte gebucht und heute morgen gehofft, wir könnten um eine Nacht verlängern – leider, aufgrund Corona, derzeit ausgeschlossen. Zelte ja, Busse, Wohnwagen und Wohnmobile nicht. Schade. Wir und alle mit denen wir sprechen hören das zum ersten mal. Aber gut, ist halt so.

Irgendwie scheint nicht nur jedes Bundesland, sondern auch jeder Landkreis und jede Gemeinde die Corona-Regeln anders auszulegen. Das macht’s für den Reisenden nicht grade leichter.

Spontaner Umzug ins ca 30 km entfernte und in guter Erinnerung behaltene Rerik. Wie man sieht, nicht die schlechteste Entscheidung. Eine Nacht geht noch an der See. Morgen geht’s spontan weiter ins Brandenburgische.

Wald und Meer

Wald und Meer

Tag drei an der Ostsee: wunderbar. Die Tage verschwimmen, vergehen schnell, Entspannung stellt sich ein.

Der Platz ist wunderbar! Nur nette Leute, alles unkompliziert, neue und freundliche Urlauber – kurz: ein Traum.

Wärmer könnte es sein. Abends flüchtet man gerne in seinen Bus. Aber tagsüber am Strand passt es perfekt. 20 Grad und leichte Briese … Im Wald is es halt kühler. Uns passt das gut so.

Apropos Wald: der Platz liegt mitten in einem wunderschönen alten Buchen-Mischwald. Wenn man es nicht besser wüsste, man würde hier kein Meer vermuten. Dann aber, man macht sich auf den Weg dahin, wo es heller wird, ein Schritt über die Düne und man steht, als hätte jemand den Vorhang aufgezogen, direkt am grünen Sandstrand. Toll!

Wir bleiben noch ein bisschen und vergessen die Zeit …

Holsten – Tor!

Holsten – Tor!

Kurzer und netter Zwischenstopp auf dem Weg nach Osten in Lübeck mit seiner historischen Altstadt und dem berühmten Holstentor.

Die älteren erinnern sich vielleicht noch dunkel: vor langer Zeit zierte dieses Motiv Millionen von DM-Scheinen. Komisch, ausgerechnet dieses steinalte, windschiefe und sperrige Bauwerk? Also, ich wenn eine Währung erfinden würde, ich würde mich für ein anderes Motiv entscheiden.

Weiter dann nach Osten, bis an die See. Einen tollen Platz reserviert. Recht alternativ bis anarchisch aber schön und direkt am Meer. Plätze im Buchen-Urwald und das Wetter lässt großes ahnen: da geht noch was bei diesem Trip!

Flucht nach vorne / ich weiß nicht, was die alle haben.

Flucht nach vorne / ich weiß nicht, was die alle haben.

Zum einen, der Reisebericht: spontane Abreise aus dem Dornumersiel. Warum? Das Wetter war einfach zu gut. Echt heftige Böen (der Karl wenn wackelt, dann ist das heftig), Aussicht auf Dauerregen und 11 Grad, ein Campingplatz, der eher einem Parkplatz gleicht … naja, irgendwie war da der Wurm drin und dann muss Veränderung herbeigeführt werden.

Wie gesagt: spontane Abfahrt nach Bremerhaven. Aus Dornum noch per Telefon einen, wie sich im Nachhinein gottseidank als sehr netten Campingplatz herausgestellt hat, „reserviert“ (in Zeiten von Corona muss man ja zwingend reservieren?!?), und erstmal die relative Windstille und fast sommerliche 18 Grad genossen.

Morgen gepnater Besuch Klimahaus Bremerhaven. Wir sind gespannt.

Zum Anderen, Gedanken zur niedersächsischen Nordseeküste: kann schon sein, dass die Gegend hier was hat. Millionen von Touristen jedes Jahr können nicht irren. Aber uns fixt es irgendwie nicht an. Platt wie ein Pfannkuchen. Irgendwas fehlt. Immer. Berge? Ein „richtiges“ Meer? Ich weiß es nicht. Als Mittelfranke redet man sich leicht von Bergen und auch von „richtigem“ Meer. An der Adria oder der Riviera ist man aus Bayern halt einfach genauso schnell. Und dann ist man im mediterranem Raum. Dolce Vita inklusive.

Und hier? Alles so … normal irgendwie. Vom Meer hast auch nix. Immer hinter einem Deich versteckt. Oder gar nicht anwesend, Stichwort „Watt“. Hat watt, dat Watt. Das Wetter ist genauso mieß wie Daheim, die Leute verstehen einen auch und kulinarisch ist es auch kein Gewinn.

Wie gesagt: Als Mittelfranke redest Dich leicht. Trotzdem: Die Leute sind nett, das Land ist halt wie es ist und überhaupt: Hauptsach‘, weg von Daheim!

… grad hört es auf zu regnen. Ich muss raus! Bis bald!

An der Nordseeküste …

An der Nordseeküste …

… am plattdeutschen Stand etc etc

Wat en Schiet-Wetter. 11°C, Regen mehr von vorne als von oben und ein Wind … Aber Sturm ist erst, wenn die Schafe auf’m Deich keine Locken mehr haben. Haben se nicht, also alles gut.

Im Grunde ein schöner Platz hier. Recht kahl. Eher ein Stellplatz. Naja, eigentlich ein Parkplatz. Und dazu noch recht eingeschränkt wegen Corona, z.b. Ist die Küche geschlossen und man kann nur unter freiem Himmel an provisorischen Spülbecken sein Geschirr waschen. Schade.

Nun, mal schauen, wie es weiter geht. Der Wetterbericht lässt böses ahnen …